Quelle: Eventpark Hagen

Quelle: Eventpark Hagen

 

‚Nomen est omen’ gilt nicht immer: Wer in die Stadthalle Hagen kommt, befindet sich zwar laut Adresse im ‚Wasserlosen Tal’, doch davon kann in Wirklichkeit keine Rede sein. Die 200.000 Ew.-Stadt Hagen, die an der Peripherie zwischen der Metropole Ruhr und dem nördlichen Sauerland liegt, ist mit rund Zwei-Drittel-Anteil Wald an der gesamten kommunalen Fläche nämlich die waldreichste Großstadt in NRW! Vier Flüsse sind der Grund für das überall üppig sprießende Grün, was sich im wahrsten Sinne des Wortes natürlich auch auf eine entspannte Tagungsatmosphäre auswirkt.

 

Offenbar kommt man gern hierher, denn Hagen beherbergt auch die größte Universität Deutschlands – insgesamt über 84.000 Studierende zählt die bekannte Fernuni. Die naturnahe Lage ist ein prägendes Element der Stadthallen-Architektur, deren große Glasfronten den Panoramablick ins weitläufige Volmetal gezielt unterstützen. „Drinnen wie draußen tagen“ ist der Slogan der Location, die als Veranstaltungszentrum fungiert und mit der Eventpark Hagen GmbH über eine eigene Service-Agentur mit PCO-Funktion verfügt. Dass „Wetten, dass…“ im Laufe der Zeit schon dreimal hier zu Gast war, spricht für die organisatorische und logistische Kompetenz des Hauses. Und die kommt selbstverständlich auch dem Kongressgeschäft zu gute – da ist es von zusätzlichem Vorteil, dass Geschäftsführer Jörn Raith auch als aktueller degefest-Vorsitzender amtiert und die Belange von Kongresskunden besonders gut kennt.

 

Seit anderthalb Jahren ist der 55-Jährige erfahrene Hallenmanager inzwischen hier der Chef und hat sich als wirtschaftliches Ziel gesetzt, den Zuschussbedarf seitens der Stadt zu verringern. Kosten wurden bereits gesenkt, jetzt müssen nicht zuletzt angesichts der bevorstehenden Renovierungen etwa im Restaurant die Auslastung und das Ergebnis gesteigert werden. Wahrgenommen werde die Stadthalle, so Raith, einerseits als Kulturbühne fürs Publikum und andererseits als Veranstaltungsstätte für Business-Events. Hier soll weiter nachgelegt werden, denn schließlich sind Kongressgäste oft auch Übernachtungsgäste und geben allen fundierten Studien zufolge deutlich mehr aus als Private.

 

Service-Plattform Eventpark

Da trifft es sich gut, dass die eigene Eventpark GmbH – die zeitgemäßer vielleicht „Kongress- und Eventpark“ heißen sollte, auch Rahmenprogramme zusammenstellt wie etwa Besuche von Schloss Hohenlimburg oder River-Rafting auf der Lenne. Auch inhouse lässt sich einiges machen. Das Restaurant Wintergarten (110 Sitzplätze) bietet einen schönen Ausblick und ausserdem eine kleine Bühne sowie einen Biergarten; mit  der anstehenden Renovierung werden die Nutzungsmöglichkeiten noch deutlich erweitert. Überhaupt hat Raith viel frischen Wind in die Location gebracht und das kommt beim Personal gut an. Denn freundliche Ansprechpartner sind immer noch ein ganz besonderer Vorteil im Wettbewerb um den Kunden… Der Stadthallenchef kann natürlich auch erklären, warum der große Saal hier „Grüner Saal“ heisst. Antwort: Da die Stadthalle Hagen sich als ‚Konzepthaus’ mit architektonischen Besonderheiten versteht, wolle man mit dem ausgelegten grünen Teppichboden als Markenbotschafter auftreten. Neue Besen kehren immer wieder gut und das gilt nicht nur in der Bundesliga. Wer in den Hagener Veranstaltungs-Olymp kommt, merkt schnell, wie an allen Ecken und Enden die Vergangenheit zusammen- und die Zukunft ausgerollt wird. Hier kann in den nächsten Jahren Großes entstehen, denn die Verkehrsanbindung ist über die A1, A45 und A46 sehr gut. Und die Taxifahrt vom ICE-Bahnhof zur Stadthalle kostet gerade mal acht Euro fünfzig.

 

Multifunktionale Bespielbarkeit

MICE-technisch eignet sich die Stadthalle Hagen für diverse Formate wie Kongresse, Ausstellungen, Präsentationen oder Workshops. Kernstück ist der bereits erwähnte Grüne Saal, der sich in eine große und eine kleine Raumeinheit teilen lässt und insgesamt bis zu 1.700 Personen gesetzt aufnehmen kann. Knapp tausend Plätze lassen sich für Bankettanlässe unterbringen. Dazu kommen gleich vier Foyers unterschiedlicher Größe, die sich für diverse Formate und insofern Nutzungen prädestinieren. Ein größerer Tagungsraum (bis 240 Pers.), zwei Konferenzräume (60/80 Pers.) sowie drei Break-out-Rooms komplettieren das Ensemble. D.h., noch nicht ganz: Auch der angrenzende Kubus für die Probe der Philharmoniker lässt sich z.B. für Ausstellungen gut nutzen. Bei  370 vorhandenen Parkplätzen kann man sein Auto entspannt abstellen.

 

12.500 qm Freifläche, die zur kreativen Inszenierung einladen, stellen auch im Outdoorbereich Bespielbarkeit her. Acht weitere und zum Teil kombinierbare Tagungs- und Seminarräume stehen im Vier-Sterne Mercure Hotel Hagen gleich neben der Stadthalle zur Verfügung. Ausgezeichnete (westfälische Spezialitäten) und sehr freundliche Gastronomie samt Außenbewirtschaftung, 146 komfortable und neu renovierte Zimmer (u.a. mit Flatscreen-TV’s) sowie kostenfreies W-LAN sind weitere Argumente, sich hier nicht nur zur Veranstaltung zu treffen, sondern auch gleich zu übernachten. Preislich vernünftige Tagungspauschalen sowie eine professionelle Tagungsbetreuung verheißen ebenfalls einen unkomplizierten, erfolgreichen Aufenthalt. Das Haus gehört heute der Langdor Hotel GmbH und wird als Franchisebetrieb von den Geschäftsführern Ronan Doran und Andrew Langwallner geführt, die zwei weitere Mercure-Hotels in Hamm und Lüdenscheid betreiben.

 

„Grün als Leitmotiv“

Warum das ‚Wasserlose Tal‘ trotz des allseits üppigen Grüns eigentlich so heißt, geht wohl auf eine Sage zurück. Die lässt man sich am besten selber vor Ort erzählen. Auf jeden Fall ist das Steinbruch-Areal rund um die Stadthalle Hagen eine besondere Topographie mit USP-Charakter. Der „Grüne Saal“ soll dies namentlich wie optisch versinnbildlichen, denn hier ist man einerseits noch in der City und doch auch immer nur wenige Schritte von der Natur entfernt. Deshalb gilt im Hause eine besondere Selbstverpflichtung in Sachen CSR, in dieser Formulierung: „Das Thema Nachhaltigkeit in seinen Dimensionen ‚Ökologie, Soziales, Ökonomie und Kultur’ ist wesentlicher Bestandteil der unternehmerischen Ausrichtung.“ Als umweltfreundlich erweist sich auch der angebotene All-in-one-Service, indem er kurze Bestellwege sichert.

 

Die technische Leitung des Eventparks gewährleistet Licht-, Ton-, Projektions- und Präsentationstechnik, dazu Bühnentechnik und die entsprechende Ausstattung. Ein weiteres wichtiges Standbein ist die gastronomische Infrastruktur, die ab einer Veranstaltungsgröße von 50 Teilnehmern auch ein entsprechendes Catering offeriert. Ist die Konstruktion einmal verstanden, ist alles andere ganz leicht: Die Eventpark Hagen GmbH agiert – siehe vorn – als Service-Agentur der Stadthalle Hagen Stadthallenbetriebs GmbH und erbringt/koordiniert nach eigenen Worten „alle relevanten Dienstleistungen zur Realisierung eines Green Meetings oder Green Event“ und natürlich auch für alle anderen Formate in Hagen. Sitz ist praktischerweise in der Stadthalle.

 

Diese darf als eigenständige Gesellschaft der Kommune übrigens auch ausbilden – und hat vor kurzem eine junge Dame als angehende Veranstaltungskauffrau  aufgenommen.